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Weithin sichtbar streckt die St. Marien-Kirche zu Barth ihren Turm über 83 Meter in die Höhe. Dieser diente den Seeleuten als wichtige Landmarke. Der wuchtige Klang ihrer ehemals fünf Glocken muss weit getragen haben. Daran wird sich aber kaum noch jemand erinnern können, denn 1917 wurde das Glockenensemble auseinander gerissen. Original aus dem Jahre 1585 ist heute nur noch eine Glocke vorhanden, die als einzige zufällig dem Einschmelzen durch die Rüstungsindustrie in den beiden Weltkriegen entging. Zwei gusseiserne Glocken (von 1925) wurden in den Jahren 2000 und 2001 wieder ersetzt. Die noch fehlenden zwei Glocken wurden heute auf einer Prozession durch die Straßen der Altstadt bis hin zur Kirche eingeholt. Dank einer Erbschaft von Ilse Casper aus Barth besteht das Geläut nun wieder aus fünf Bronzeglocken.
Die beiden neuen werden am ersten Advent geweiht.
Die Barther und ihre Gäste können sich freuen, denn das Glockengeläut wird dann wieder wie vor 88 Jahren ins Land getragen.

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Einwohner und Urlauber können sich auf eine Paul Müller-Kaempff-
Ausstellung freuen, die in Ahrenshoop eröffnet wurde. Der Maler Paul Müller-Kaempff entdeckte 1889 das idyllische Ahrenshoop. Er gründete die erste Malschule und eröffnete 20 Jahre später den Kunstkaten als Ausstellungsstätte der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Natürlich wird in unserem Vortrag neben anderen Orten der Halbinselkette auch Ahrenshoop besucht. Ein Original von Paul Müller-Kaempff besitzen wir leider nicht, dafür freuen wir uns um so mehr an dem abgebildeten Werk „Mädchen aus Afrika“, das uns unsere jüngste Enkelin Hulda (5 J.) gestern schenkte.

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11.11.2005

Kunsthandwerk(er)

Für die Kunsthandwerker ist in der Vorweihnachtszeit Hochsaison, denn jeder sucht jetzt die passenden Geschenke zum Fest.

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Wir fanden diese schönen Stücke in der Provence, genauer in der Stadt der Fayencen Moustiers-Ste-Marie. Vor 300 Jahren lebte die noch viel ältere Tradition der künstlerischen Bearbeitung von Ton wieder auf.
In zahlreichen kleinen Manufakturen wird nach alten Vorlagen gearbeitet, aber auch neue Formen, Farben und Muster werden umgesetzt. So ist jedes Stück bei genauerer Betrachtung ein Unikat.

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