12.10.2005
Ein Spaziergang
Wenn wir mit unseren Enkeln durch den Wald spazieren, kommt ein spielerischer Wettbewerb immer wieder gut an. Wer als erster den von uns gezeigten Baum oder Strauch benennen kann, bekommt einen Punkt. Wir begegnen den mächtigen Buchen, den knorrigen Eichen und weißstämmigen Birken. Wuchsform, Rinde, Blätter und Früchte werden zur Bestimmung herangezogen. Der Ahorn steht in Flammen, die Birkenblätter sind schon gelb und verwehen langsam im Wind. Eine Ringelnatter wärmt sich in der späten Sonne. Sofort erkennen unsere Enkel den Holunder, denn die reifen Beeren hatten wir gerade zum Entsaften geerntet. Das Ergebnis unseres Waldrätselns war ein Unentschieden, und Lehrer und Lernende waren gleichermaßen zufrieden.

09.10.2005
Früchte des Herbstes
Der goldene Herbst verführt, sich nicht nur an seinen Früchten zu erfreuen, sondern sie auch zu ernten und zu verarbeiten. Der Sanddorn ist in unserer Gegend stark verbreitet. Der robuste Dornenstrauch nimmt es nicht übel, wenn man ihm ein paar gut besetzte Spitzen raubt. Man kann seine Beeren natürlich auch „melken“, wenn man mit den zerschundenen Händen leben kann. Auf diese Weise geerntet, wird der rohe Saft mit Zucker konserviert. Wir benutzen einen Dampfentsafter, füllen den heißen Saft in Flaschen und verkorken diese mit handelsüblichen Gummikappen. Der konzentrierte Saft des Sanddorns ist sehr gesund und kann vielseitig verwendet werden.

04.10.2005
Island – ahoi!
Wir sind gerade von Island zurück. Natürlich soll aus diesem Abenteuer ein neuer Vortrag entstehen, aber die Bilder sind noch „auf See“. Das heißt: 1.200 Dias rahmen, ordnen, auf 300 reduzieren (welch ein schmerzlicher Prozess!), Inhalte recherchieren, Texte entwerfen, Musik auswählen … Das dauert schon einige Wochen.
