06.01.2008
Gleichnis
„Wenn du eine alte Eiche fällst, und eine junge pflanzt, wird die junge Eiche der alten darin nachstehen, dass sie dir nicht die Vergangenheit und Erinnerung schenkt und weniger Schatten spendet. Lerne zu lieben, dass du bei der jungen Eiche weniger Laub harken musst und dir beim Sturm keine morschen Äste auf den Kopf fallen. Nur dann bist du fähig, dich von Altem zu lösen und Neues zu lieben.“
Quelle: www.hometown.aol.de

02.01.2008
Sie hatte nur Liebe und Güte für mich,
schrieb Theodor Fontane über Mathilde von Rohr, eine verlässliche Freundin in Rat und Tat. Sie stammte aus einem uralten märkischen Adelsgeschlecht und verbrachte ihre letzten zwanzig Lebensjahre im Kloster Dobbertin.

Fontane erinnerte sich an den Sommer 1871:
Die Sonne ist im Scheiden,
Das Boot fährt über den See,
Die Erlen und die Weiden
Spiegeln sich im See;
Die Schwäne stillere Kreise
Im weiten Wasser ziehn,
Ich denk an die goldenen Tage,
An die Tage von Dobbertin.
30.12.2007
In Dobbertin
… hinter wuchtigen Friedhofsmauern begegnet man einem Stück Klostergeschichte.
Zwischen den mit Efeu umrankten alten Linden steht dieser im Zopfstil gestalteter Sandsteinobelisk. Er erinnert an den 1790 verstorbenen Provisor und Klosterhauptmann H.F.Chr. von Krakewitz auf Briggow. 70 weitere Grabsteine einstiger Conventualinnen, Dominas und Provisoren des Klosters befinden sich noch auf diesem Friedhof, über 140 sollen es einst gewesen sein.
