14.04.2009
Von der wunderbaren Errettung
aus Seenot wird berichtet. Als am 26. Januar 1457 der Barther Fischer Claus Schrieber mit seiner 23-köpfigen Mannschaft auf Heringsfang war und in ein lebensbedrohliches Unwetter geriet, riefen sie Gott und St. Theobald um Hilfe an, und sogleich hörte der Sturm auf. In der Zeit zwischen 1474 und 1508 sind daher Wallfahrten nach Bodstedt belegt. Erstmals im Jahr 1388 wird hier eine Kirche bezeugt.
Sind frühere Wallfahrer eigentlich auch gewandert? Oder sind die gefahren? Vielleicht mit einem schwimmenden Volkswagen? Liebe Grüße aus Wolfsburg.
Eine Pilger- oder Wallfahrt (lat. peregrinatio religiosa = frommer Aufenthalt im Ausland) hat Tradition und ist wohl die älteste Form des Massentourismus. Wer sich heute auf den Weg macht, sucht die Begegnung mit Menschen, Kultur, Natur und Brauchtum, um neue Perspektiven und Sichtweisen zu finden. Dabei ist die Art der Fortbewegung wohl weniger wichtig. Habt ihr schon mal Fahrrad oder Pferd versucht? Viel Erfolg weiterhin und stürmische Kampfesgrüße!