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Im Sommer 1953 kommt der russische Maler Alexander Neroslow zu Malstudien auf den Darß und verliebt sich im Alter von 61 Jahren in die zwanzig Jahre jüngere Witwe Valeska Lenz. Ein Jahrzehnt pendelt der verheiratete Maler zwischen Wieck und Leipzig, wo er als Dozent an der Hochschule für Graphik und Buchkunst arbeitet. Regelmäßig schickt er Briefe nach Wieck zu Valeska.
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Arntraut Kalhorn gelangte 1999 in den Besitz des schriftlichen Nachlasses von Alexander Neroslow. Von 1999 bis 2002 erfolgten umfangreiche Recherchen mit Tonbandprotokollen zu Leben und Werk des Malers, welche sie im Herbst 2003 veröffentlichte.

„Alexander Neroslow, ein russischer Maler auf dem Darß“
ISBN 3-8334-0088-9, 144 Seiten, 9 Euro

Inhalt:
Eine Auswahl dieser Briefe bildet das Kernstück des Buches. Die Briefe berichten von seiner Sehnsucht nach Harmonie in der Liebe und nach der Küstenlandschaft und ihren Menschen. Darüber hinaus beschreiben sie auch die Schwierigkeiten des normalen Alltagslebens in den 50er Jahren der DDR.

Die in einer Auswahl wiedergegebenen Briefe werden ergänzt durch Gesprächsprotokolle mit Zeitzeugen, die den Künstler persönlich erlebt haben, sowie Fotos, Skizzen und Zeichnungen des Malers.

Wir erzählen aus dem Leben dieses Mannes in unserem Vortrag “Alexander Neroslow, das spannende Leben eines Malers”.