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Kapitän und Autor des Romans „De Darßer Smuggler“, ist eine prominente Persönlichkeit aus Wieck. Er wurde noch an der Seemannskirche in Prerow zu Grabe getragen, denn den schönen Waldfriedhof in Wieck gab es 1919 noch nicht.

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Bei meiner Recherche zum Wiecker Friedhof stieß ich auf eine interessante Person: Willi Wohlberedt (*1878 in Berlin † 1950 in Wieck) verlebte seine letzten Lebensjahre in Wieck, wurde aber nicht auf dem Friedhof im Darßwald beigesetzt. Der Heimatforscher hatte nämlich eine ungewöhnliche Leidenschaft. Er verbrachte 40 Jahre seines Lebens damit, auf 250 Friedhöfen im Raum Berlin nach den Gräbern Prominenter zu suchen. 5.240 Grabstellen samt Kurzbiographien der Verstorbenen konnte er verzeichnen.
Aus Dank hatte die Stadt Berlin deshalb seit 1930 ein Ehrengrab für ihn freigehalten. Von manchem bleibt doch mehr als eine Scherbe im welken Laub.

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